smart home

Smart Home ist ein echtes Trendthema und kann dabei ganz viele unterschiedliche Dinge bedeuten.
Die technischen Finessen steigern oftmals das Ausstattungsniveau einer Immobilie.

Wenn Sie Immobilie smart bauen oder modernisieren lassen möchten, dann kann das kräftig ins Geld gehen. Dafür ist es dann aber auch möglicherweise eine Immobilie mit gehobenem Ausstattungsniveau.
Ideen rund um Smart Home

Letztendlich erhöht eine Investition in Smart Home die Kosten für einen Bau oder Umbau. Allerdings steigt damit auch der Wohnkomfort und das Ausstattungsniveau und somit der Wert der Immobilie.

Ein Überblick:

  • Smart-Home-Beispiele: Das Thema Smart Home ist weit gefächert. Vom Smart Meter für die intelligente Steuerung von Stromverbräuchen bis hin zur kompletten Hausautomation, bei der dann über den KNX-Standard intelligente Netzsysteme im Haus die Steuerung und Funktionsbelegung eines jeden einzelnen Schalters ermöglichen, kann darunter viel zusammengefasst werden. Stichworte sind hier zum Beispiel auch Ambient Assisted Living oder Fragen der Barrierefreiheit. Und auch schon die eigene kleine Steuerung der Heizthermostate zum Beispiel über den Minicomputer Raspberry Pi zählt dazu.
  • Technische Standards: Wenn es zum Beispiel um die Elektroinstallation geht, dann bietet die Richtlinie RAL-RG 678 einen guten Anhaltspunkt. Sie entspricht den “anerkannten Regeln der Technik” – und hier bieten insbesondere die Plus-Stufen Überschneidungen hin zum Smart Home, denn hier ist eine Gebäudeautomation möglich.
  • Kosten: Über die Kosten zur Elektroinstallation gibt es recht konkrete Schätzungen. Die Initiative Elektro +, an der neben verschiedenen Herstellern auch der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) beteiligt ist, rechnet in einer Infobroschüre zum Thema Smart Home vor, dass eine Plus-Ausstattung etwa ab sechs Prozent der Bausumme zu veranschlagen wäre. Zum Vergleich: Mindestanforderungen ohne Möglichkeiten der Gebäudeautomationen würden etwa drei Prozent der Bausumme ausmachen.
  • Mögliche Fördermittel: Die KfW fördert den Einsatz von Smart Home im Rahmen ihrer Kreditprogramme zum altersgerechten Umbau oder zur energetischen Sanierung, wie sie auf einer Smart-Home-Überblicksseite darstellt. Diese Kreditprogramme eignen sich sehr gut als Ergänzung zur Bankfinanzierung.

Smart-Home-Technologien können auch dabei unterstützen, dass ältere und pflegebedürftige Menschen länger in ihren eigenen vier Wänden leben können.
Wenn Sie sowieso an einen Umbau denken, bedenken Sie also auch dieses Thema – zumal dann möglicherweise in Kombination mit anderen Maßnahmen auch Fördermittel rund um die Barrierefreiheit greifen.