Nicht nur für den Hausstrom, sondern auch für des Aufladen des eigenen Elektroautos wird die Sonnenenergie für Hausbesitzer interessant – und damit auch der Solarstromspeicher.
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ie Elektromobilität ist derzeit eines der ganz großen Themen weltweit. Und einer der Knackpunkte dabei ist nach wie vor die Batterie im Auto. Dies überträgt sich auch auf die Immobilie: Hier dient der Solarstromspeicher dafür, die mit der Photovoltaik-Zelle auf dem Dach erzeugte Energie zu speichern.

Hohe Investitionskosten für den Solarstromspeicher

Sie müssen viel investieren, um einen Solarstromspeicher zu erwerben. Soll dieser auch das Elektroauto vor der Tür versorgen, wird es noch teurer – ein Überblick:

    • Technologien: Es können unterschiedliche Batterietypen eingesetzt werden, etwa Blei- oder Lithium-Batterien. Entscheidend ist aber vielmehr, dass Wirkungsgrad und Lebensdauer stimmen – und die Kapazität auf die eigenen Bedürfnisse möglichst optimal angepasst ist. Es gibt verschiedene Checklisten zum Solarstromspeicher, durch die Sie sich einen generellen Überblick verschaffen können.
    • Kosten: Ein Solarstromspeicher ist eine hohe Investition. Pro Kilowattstunde Speicherkapazität muss mit Kosten von etwa 1.000 Euro gerechnet werden, denen natürlich immer die Gewinne gegenüberstehen. Das ist in diesem Fall einerseits der gesparte Strompreis, anderseits aber auch die Frage, wie viel bei einer Netzeinspeisung des Stroms verdient werden kann. Je weniger Verdienst und je höher der Strompreis, desto mehr lohnt es sich, Strom zu speichern. Zu den Anschaffungskosten kommen eventuell noch Ausgaben für die Installation neuer Leitungen und Steckdosen hinzu, um zum Beispiel ein Elektroauto aufladen zu können.
    • Förderung: Mit dem Programm 270 Erneuerbare Energien – Standard fördert die KfW nicht nur den Bau von Photovoltaik-Anlagen, sondern auch den von Batteriespeichern. Bedingung ist hier allerdings bei Privatpersonen, dass ein Teil des Stroms ins Netz eingespeist oder verkauft wird. Attraktiv ist auch: Die Dachsanierung kann ebenfalls gleich mitfinanziert werden.

In den meisten Fällen ist es für Sie sinnvoll, den Kauf eines Solarstromspeichers nicht losgelöst von der generellen Energieeffizienz der Immobilie zu betrachten. Natürlich kann man eine Photovoltaik-Zelle auch einfach auf dem Dach anbringen lassen. Oftmals wird es aber mit einer Dachsanierung kombiniert – und damit ist es eine energetische Sanierung. Auch deshalb sollten Sie einen Energieberater mit einbeziehen. Sie finden Energieberater für ihr Vorhaben zum Beispiel auf der Website energie-effizienz-experten.de.